Der Newsletter den es eigentlich gar nicht gibt

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10. November 2019 von wortschmied

Etwas, indem sich Autoren und Marketingmenschen (fast) alle einig sind, ist, dass man ein Newsletterabo anbieten soll. Weil ein Newsletter nun mal das Instrument der Wahl ist, um sich in Erinnerung zu halten. Im Prinzip stimme ich zu. Bloß führt das leider ziemlich oft nur dazu, dass man eine Menge belangloses Blabla im Emailpostfach vorfindet.

Weil, seien wir uns ehrlich, nur wenige Autoren und erst Recht Nebenerwerbs- oder Hobbyautoren, haben regelmäßig tatsächlich Neuigkeiten ihre Person oder ihre Werke betreffend anzubieten. Nun kann man das damit ausgleichen, nicht nur Neuigkeiten einen selber betreffend zu verbreiten sondern auch Neuigkeiten, die das Genre oder den Literaturbetrieb im Allgemeinen betreffen. Dann allerdings wird das Ganze sehr schnell sehr zeitaufwendig, denn über diese Neuigkeiten muss man sich ja selbst erst einmal informieren. Zeit die man auch mit Geschichten schreiben verbringen könnte, was ja eigentlich das Kerngeschäft eines Autors ist.

Und noch etwas spricht aus meiner Sicht gegen einen Newsletter: Ich kennen keine Autor, der nicht auch eine Webseite unterhält, wo dann das, was im Newsletter steht, ebenfalls nachzulesen ist. Kurz, in den meisten Fällen ist ein Newsletter eine ziemlich redundante Angelegenheit. Inhaltlich und auch funktional, denn die meisten Webseiten bieten die Möglichkeit, sich per Email über Updates informieren zu lassen. Diese hier übrigens auch, einfach unten rechts auf folgen klicken und die Emailadresse eingeben.

So das wollte ich nur einmal loswerden, als Erklärung, warum ich keinen Newsletter anbiete. Und nachdem ich das nun losgeworden bin, hier der aktuelle Newsletter.

Webcomic

Auf meinem Schreibblog wortringer.wordpress.com habe ich vor langer Zeit das Buch von Helfried Haider vorgestellt. Dieweil es seinen Ursprung im selben Schreibseminar hatte, wie Professor Koslows Äthermaschine und ich mit dem Autor befreundet bin. Ein neues Buch hat er seitdem noch nicht geschrieben, aber dafür gibt es seit ein paar Wochen ein Webcomic aus seiner Schreibfeder, gezeichnet von Elena Ominetti. Ich finde es sehr unterhaltsam.

Man kann es völlig gratis lesen, auch wenn sich die beiden natürlich sehr freuen würden, wenn man sie auf patreon ein wenig finanziell unterstützt. Weil, das was jeder Künstler will, ist bezahlt werden (aus dem Gedächtnis zitiert aus Soul Music, Terry Pratchett). Erwähnen sollte man vielleicht noch, dass es nicht gänzlich jugendfrei ist.

Den Comic findet man hier: http://serpent-sinner-saint.com/
die Patreonseite hier: https://www.patreon.com/serpentsinnersaint

Heiße Schokolade für einen guten Zweck

Nachdem Halloween vorbei ist, kennt der Handel kein Halten mehr und der Advent ist voll im Gange. Ich persönlich finde es immer noch befremdlich, wenn am zweiten November schon die Nikoläuse und Krampusse aus den Regalen quellen, aber bitte. Und auch die Adventmärkte scharren schon in den Startlöchern.

Auf einen davon möchte ich aus gutem Grund die geschätzte Aufmerksamkeit lenken: Den Altwiener Christkindlmarkt auf der Freyung. Der startet am 16. November und die CS Caritas Socialis, mein Brotberufsarbeitgeber, betreibt dort einen Benefizstand mit Zotterschokolade in fester und flüssiger Form. Die Erlöse kommen dem Mobilen Hospiz Rennweg zugute.

Am 26. November werde ich in der Zeit von 17:00 bis 21:00 am Stand ausschenken. Würde mich sehr freuen, wenn der eine oder die andere vorbeikommt auf eine heiße Schokolade und ein bissl Tratschen.

Termin: 26.11.2019; 17:00 bis 21:00 Uhr
Ort: Freyung 1010 Wien, Altwiener Christkindlmarkt

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Lesestoff

Professor Koslows Äthermaschine (Cover)
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