Buchmusik

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3. Februar 2024 von wortschmied

Letzte Woche habe ich in ein Buch hineingeschmökert, dessen Autorin eine Liste der Musikstücke angeführt hat, die sie während es Schreibens gehört hat. Quasi als Vorschlag eines Soundtracks zum Buch.

Ich habe das schon öfters gesehen, kann aber persönlich nichts damit anfangen. Wenn ich ein gutes Buch lese, bekomme ich nicht einmal doch eher wichtigen Dinge mit, wie zum Beispiel, dass ich schon vor drei Stationen aus der Strassenbahn hätte aussteigen sollen. Musik abzuspielen, während ich lese, wäre schlicht Energieverschwendung. Dasselbe gilt übrigens auch beim Schreiben, sowohl bei Christine als auch bei mir. Das Einzige, dass wir beim Schreiben hören, sind die Stimmen im Kopf.

Das heißt aber nicht, dass Musik bei uns keine Rolle beim Schreiben spielt, durchaus auch als Inspiration. In der zweiten Geschichte von Piraten und Wanzen findet Darian ein Schild mit der Aufschrift „Albion Shipyard … sure as the sunrise…“

Wem das bekannt vorkommt, der hat einen guten Musikgeschmack. Wem es nicht bekannt vorkommt, der oder die könnte sich Border Reiver aus dem Album Get Lucky von Mark Knopfler anhören. Alles andere von Mark Knopfler, mit und ohne Dire Straits, ist übrigens auch sehr anhörenswert, meiner Meinung nach. Abgesehen davon stehen Erwähnungen von Knopflerscher Musik in Science Fiction Geschichten in einer sehr ehrbaren Tradition.

Bis zum nächsten Mal, machts’ gut und danke für den Fisch!

JP

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